ZAA Forum Ausgabe 2/2003

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang: 22 Seiten
Autor/en: Andreas Dornheim, Siegfried Kuntsche, Patrice Poutrus, Heinrich Becker und Alois Seidl
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Andreas Dornheim: Bodenreform und Siedlung Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Kontinuitäten und Brüche

 

Siegfried Kuntsche: „Agrargenossenschaften in Vergangenheit und Gegenwart“ Ein Kolloquium im Thünen-Museum, 14. und 15. Juni 2002 in Tellow. Ein agungsbericht

 

Patrice Poutrus: 10 Jahre Forschungen zur ostdeutschen Agrarentwicklung und zur Geschichte der ländlichen Gesellschaft 1945 bis 1989. Bilanz und Aussicht Ein Kolloquium des Instituts für Zeitgeschichte, 14. und 15. März 2003 in Berlin. Ein Tagungsbericht

 

Heinrich Becker: In Memoriam Prof. Dr. Herbert Kötter

 

Alois Seidl: Bericht über Vortragsveranstaltung und Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Agrargeschichte (GfA) am 13. Juni 2003
Preis:
€ 1,50
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Traditionalität in der Moderne -Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Mecklenburg nach 1945

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang 25 Seiten
Autor/en: Arnd Bauerkämper
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In der Moderne ist die Traditionalität. Der säkulare Modernisierungsprozess, der sich in Europa seit dem späten 18. Jahrhundert – vielfach gebrochen, restringiert und reflexiv – vollzieht, schließt traditionale Mentalitäten und überlieferte Werte ein und integriert regionale Strukturmerkmale ebenso wie partikularistische Orientierungen. Demgegenüber gelten „Moderne“ und „Traditionalität“ bislang weithin als Gegensatz. Sie sind darüber hinaus pejorative Begriffe, die spezifische Konnotationen evozieren. Besonders „Modernisierung“ ist zu einer Universalkategorie unterschiedlicher Vorstellungen, Denkfiguren und Leitwerte geworden, die in den letzten dreißig Jahren die Debatte über das analytische Potenzial des Konzepts belastet und sich auch in den Sozialwissenschaften als kaum überwindbar erwiesen haben. Die „klassischen“ modernisierungstheoriengelten gegenwärtig als überholt, vielfach sogar als grundsätzlich verfehlt.
Preis:
€ 18,75
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Der Umgang mit den unbewirtschafteten Flächen in der DDR

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang 13 Seiten
Autor/en: Christel Nehrig
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Die KPD/SED trat nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges an, die Agrarstruktur in der SBZ/DDR grundlegend zu verändern. Der erste Schritt, die Bodenreform, nahm der kapitalistischen Landwirtschaft mit der Enteignung der Betriebe über 100 Hektar (ha) eine wichtige Grundlage. Es dominierten jetzt die klein- und mittelbäuerlichen Betriebe. Dass noch vor Beginn der so genannten sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft zahlreiche Neubauern ihren Hof wieder aufgaben, widersprach den Intentionen der SED und war überwiegend den gesamtvolkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschuldet. Anders gestaltet sich das Verhältnis der SED zu großbäuerlichen Betrieben. Hatte sie deren wirtschaftliche Grundlage in der Bodenreform nicht angetastet, bereitete die 1949 beginnende Politik der Verdrängung von Großbauern die Transformation der bäuerlichen in die sozialistische Landwirtschaft vor.
Preis:
€ 9,75
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„Wir waren ideologisch nicht ausgerichtet auf die industriemäßige Produktion.“

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang 9 Seiten
Autor/en: Dagmar Langenhan
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„Unsre LPG hat hundert Gänse. Und ein Gänselieschen, das ist meins“ sang die Leipziger Gruppe „Renft“ 1973. In dem Lied wünschen sich die Bauern, dass nicht nur die Gänse allen gehören mögen, sondern auch die attraktive Geflügelzüchterin. Jedoch ihr Freund, auf seinem Traktor, wacht darüber, dass sie nicht auch noch „volkseigen“ wird.
Preis:
€ 6,75
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Scheitern als Vorbedingung zum Erfolg – der Wandel der ostdeutschen Landwirtschaft nach 1989

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang 23 Seiten
Autor/en: Eva Barlösius und Claudia Neu
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Ähnlich rasch, wie die westdeutschen Politiker glaubten, mit einer Übernahme des altbundesrepublikanischen Politik-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialsystems zügig eine Angleichung der ostdeutschen an westdeutsche Lebensverhältnisse zu erreichen, waren auch die Sozialwissenschaften mit Modellen für den Ablauf der bevorstehenden Transformationsprozesse bei der Hand. Bereits 1991/1992 waren die beiden einflussreichsten transformationstheoretischen Argumentationsfiguren ausformuliert: das Modell des Institutionentransfers und das der nachholenden Modernisierung.1 Ihre Popularität blieb aber nicht auf den wissenschaftlichen Diskurs beschränkt; sie erlangten schnell auch praktische Bedeutung.
Preis:
€ 17,25
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Rezensionen Ausgabe 2/2003

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2003)
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Umfang 34 Seiten
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Harald Kleinschmidt: Menschen in Bewegung. Inhalte und Ziele historischer Migrationsforschung

 

Peter Hoppenbrouwers, Jan Luiten van Zanden (Hg.): Peasants into farmers?

 

Joachim Bahlcke (Hg.): Geschichte der Oberlausitz

 

Eduard Maur: Gutsherrschaft und „zweite Leibeigenschaft“ in Böhmen

 

Anke Sczesny: Zwischen Kontinuität und Wandel

 

Gérard Béaur: Histoire agraire de la France au XVIIIe siècle

 

Christoph Ernst: Den Wald entwickeln – Ein Politik- und Konfliktfeld in Hunsrück und Eifel im 18. Jahrhundert

 

Georg Fertig: Lokales Leben, atlantische Welt: die Entscheidung zur Auswanderung vom Rhein nach Nordamerika im 18. Jahrhundert

 

Wolfgang Wüst (Hg.): Geistliche Staaten in Oberdeutschland im Rahmen der Reichsverfassung

 

Norbert Schindler: Wilderer im Zeitalter der Französischen Revolution

 

Ruth Dörner, Norbert Franz, Christine Mayr (Hg.): Lokale Gesellschaften im historischen Vergleich

 

Ulrike Hindersmann: Der ritterschaftliche Adel im Königreich Hannover 1814-1866

 

Monika Wienfort: Patrimonialgerichte in Preußen

 

François Ploux: Guerres et paix paysannes en Quercy

 

Silvia Brennwald: Die Kirche und der Maya-Katholizismus

 

Nils Werner: Die Prozesse gegen die Landvolkbewegung in Schleswig-Holstein 1929/32

 

Barbara Schier: Alltagsleben im „sozialistischen Dorf“

 

Tanja Busse: Melken und gemolken werden. Die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wende

 

Sepp Holzer, unter Mitarbeit von Konrad Liebchen und einem Vorwort von Prof. Dr. Bernd Lötsch: Der Agrar-Rebell

 

Uwe Krappitz, Wolfgang Kunze, Alvaro Rojas (Hg.): Selbstbestimmung statt Fremdsteueung im ländlichen Raum
Preis:
€ 8,00
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