Rezensionen Ausgabe 1/2003

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang: 35 Seiten
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Hinterwaldner: Almwirtschaft und Almstreit in den Gerichten Ritten, Wangen und Villanders vom Mittelalter bis 1823

 

Rösener (Hg.): Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft vom Mittelalter bis zur Moderne

 

Schunka: Soziales Wissen und dörfliche Welt Halle, Huismann, Linde: Dörfliche Gesellschaft und ländliche Siedlung

 

Kroll, Krüger (Hg.): Militär und ländliche Gesellschaft in der frühen Neuzeit

 

Cerman, Zeitlhofer (Hg.): Soziale Strukturen in Böhmen

 

Thauer: Gerichtspraxis in der ländlichen Gesellschaft

 

Gudermann: Morastwelt und Paradies

 

Flügel: Bürgerliche Rittergüter

 

Meyer-Renschhausen: Der Streit um den heißen Brei

 

Ditt, Gudermann, Rüsse (Hg.): Agrarmodernisierung und ökologische Folgen

 

Aldenhoff-Hübinger: Agrarpolitik und Protektionismus

 

Biland: Die Deutsch-Konservative Partei und der Bund der Landwirte in Württemberg vor 1914

 

Ehalt, Schulz (Hg.): Ländliche Lebenswelten im Wandel

 

Jacobeit, Kopke: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise im KZ

 

Mai: „Rasse und Raum“

 

Bauerkämper: Ländliche Gesellschaft in der kommunistischen Diktatur

 

Humm: Auf dem Weg zum sozialistischen Dorf?

 

Meier, Müller: Die letzte Generation?

 

Asmussen: „Wir waren wie Brüder“
Preis:
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Vom Dienst zum Zins? - Bemerkungen über agrarische Transformationen

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang 19 Seiten
Autor/en: Ludolf Kuchenbuch
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Akkulturation, Aufbruch, Ausbau, Dynamik, Expansion, Formierung, Mutation, Take Off, Wandel – das Wortfeld zur Charakterisierung der hochmittelalterlichen Agrar-‚Transformationen‘ wird schier endlos, wenn man die dafür einschlägige neuere Forschungsliteratur durchsieht. Ich habe bei der Lektüre 47 Begriffe gezählt. So einheitlich der Grundtenor im Wortfeld ist, man ist heute weit entfernt von einem terminologischen Konsensus. Ihn hier anzustreben, wäre vermessen.
Preis:
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Die ländliche Gesellschaft um 1500 - Forschungsstand und Forschungsperspektiven

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang 13 Seiten
Autor/en: Robert von Friedeburg
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Seit Günther Franz’ Diktum, dass nach dem Deutschen Bauernkrieg der Bauer von der Bühne der deutschen Geschichte verschwand, um erst im Verlauf der Agrarreformen des 19. Jahrhunderts wieder aufzutreten, sind rund neunzig Jahre vergangen, seit der 11. Auflage seines Werkes von 1977 ein Vierteljahrhundert. Die Jahre seither fielen mit einer Expansion des Hochschulwesens nicht allein in Deutschland, sondern auch in Großbritannien und Nordamerika zusammen, was mit einer beispiellosen Vermehrung der Zahl der spezialisierten Forschungsmonographien zu praktisch allen Themen der Geschichtswissenschaft einherging. Besonders das Jubiläum von 1975 zum Bauernkrieg stimulierte eine große Zahl einschlägiger Veröffentlichungen, die im Wesentlichen die Richtung der deutschsprachigen Forschung bis heute bestimmen, und in gewisser Weise zugleich die Stärken und Schwächen der deutschsprachigen agrargeschichtlichen Forschung, nicht allein der letzten dreißig Jahre, sondern der Zeit wenigstens seit den 1920er Jahren spiegeln. Davon gibt es selbstverständlich einige wichtige Ausnahmen, auf die ich in der Folge eingehen werde.
Preis:
€ 9,75
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Staat im Dorf - Transformation lokaler Herrschaft zwischen 1750 und 1850

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang 19 Seiten
Autor/en: Lutz Raphael
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Die Frage nach Kontinuitäten von Herrschaftsstrukturen im ländlichen Raum über die großen Zäsuren der politisch-militärischen Ereignisgeschichte zwischen 1789 und 1815 hinweg löst zunächst einmal Ratlosigkeit und dann Kopfschütteln aus. Ratlosigkeit, weil das revolutionäre Zeitalter zu einer festen Grenzlinie geschichtswissenschaftlicher Spezialisierung geworden ist, an deren Realität jeder Versuch eines Generalisten zu scheitern droht, einen Brückenschlag zu riskieren: Zu sehr sind Fragestellungen, Quellenlagen und Forschungstraditionen von Frühneuzeithistorikern und Spezialisten des 19. Jahrhunderts auseinander getreten. Gerade im deutschen Fall ist dies um so überraschender, als für die politische Sozialgeschichte des ländlichen Raums 1848 eine viel plausiblere Grenze darstellt als 1803 (Reichsdeputationshauptschluss) oder 1806 (Ende des Alten Reiches) oder etwa 1789. Kopfschütteln, weil zum einen die Debatte um Kontinuität und Bruch in dieser Zeitspanne allzu schnell in Haarspalterei um Nuancen abzugleiten droht und andererseits schlicht die Wahl unterschiedlicher Zeitperspektiven zwangsläufig zu unterschiedlichen Fragestellungen und Ergebnissen führt.
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€ 14,25
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Markt, Politik und Staat in der Landwirtschaft

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang 17 Seiten
Autor/en: Gustavo Corni
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Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts durchlief die europäische Landwirtschaft eine allgemeine Krise, die im Vergleich zu allen vorherigen völlig neue Züge aufwies. Im Unterschied zu dem, was in den vorausgegangenen Jahrhunderten geschehen war, als Krise Produktionsrückgang und Versorgungsprobleme für die Bevölkerung bedeutete, kam es nun – dank der tiefgreifenden technologischen, produktiven, lager- und transporttechnischen Veränderungen, ganz zu schweigen von einem Weltmarkt der Agrarprodukte, der sich nun abzuzeichnen begann – zur ersten schweren Überproduktionskrise. Sie hatte weit reichende Folgen sowohl sozialer (man denke nur an den anschwellenden Strom von Auswanderern aus den schwächeren europäischen Landen nach Amerika) als auch politischer Art. In allen Ländern, die von der Agrarkrise betroffen waren, reagierten die Produzenten mit zunehmendem Druck auf die Regierungen, um einen besonderen Schutz für die jeweilige nationale landwirtschaftliche Produktion zu erhalten.1 Überall – mit der beachtlichen Ausnahme von England2 – wurden protektionistische Barrieren zum Schutz der heimischen Landwirtschaft eingeführt, der sowohl wirtschaftlich als auch politisch und militärisch grundlegende Wichtigkeit beigemessen wurde.
Preis:
€ 12,75
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ZAA Forum Ausgabe 1/2003

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2003)
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Umfang 10 Seiten
Autor/en: Kai Brauer und Claudia Neu, Rosemarie Siebert, Verena Toussaint, Klaus Müller, Gunther Viereck
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Kai Brauer und Claudia Neu: Entstaatlichung von Ernährungsrisiken? Bericht über die öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

 

Rosemarie Siebert, Verena Toussaint, Klaus Müller: Forschungsbericht GRANO Ansätze für eine dauerhaft-umweltgerechte landwirtschaftliche Produktion: Modellgebiet Nordost-Deutschland

 

Gunther Viereck: Kritische Edition der Briefe von Johann Heinrich von Thünen
Preis:
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