Rezensionen Ausgabe 2/2004

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang: 40 Seiten
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Peter Herz, Gerhard Waldherr (Hg.): Landwirtschaft im Imperium Romanum (Winfried Schmitz)

 

Clemens Zimmermann (Hg.): Dorf und Stadt. Ihre Beziehungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Nicolas Rügge)

 

Werner Rösener (Hg.): Tradition und Erinnerung in Adelsherrschaft und bäuerlicher Gesellschaft (Ralf-Peter Fuchs)

 

Bernd Marquardt: Umwelt und Recht in Mitteleuropa. Von den großen Rodungen des Hochmittelalters bis ins 21. Jahrhundert (Clemens Zimmermann)

 

Winfried Dotzauer: Geschichte des Nahe-Hunsrück-Raumes von den Anfängen bis zur Französischen Revolution (Heidrun Ochs)

 

Ernst Schubert: Alltag im Mittelalter, Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander (Andreas Kuczera)

 

Martina De Moor, Leigh Shaw-Taylor, Paul Warde (Hg.): The management of common land in north west Europe, c. 1500-1850 (Hartmut Zückert)

 

Eckhard Meineke (Hg.): Perspektiven der thüringischen Flurnamenforschung (Rudolf Steffens)

 

Heide Inhetveen, Mathilde Schmitt (Hg.): Pionierinnen des Landbaus (Dieter Jauch)

 

Jan Peters: Mit Pflug und Gänsekiel. Selbstzeugnisse schreibender Bauern. Eine Anthologie (Reiner Prass)

 

Pavel Himl: Die „armben Leüte“ und die Macht. Die Untertanen der südböhmischen Herrschaft Krumau (Thomas Rudert)

 

Jan Klußmann: Lebenswelten und Identitäten adliger Gutsuntertanen (Klaus-J. Lorenzen-Schmidt)

 

Waltraud Düwel-Hösselbarth: Ernteglück und Hungersnot. 800 Jahre Klima und Leben in Württemberg (Jochen Ebert)

 

Hans-Heinrich Müller: Franz Carl Achard 1753-1821. Biographie (Manfred Jatzlauk)

 

Kathrin Panne (Hg.): Albrecht Daniel Thaer 1752-1828 (Alois Seidl)

 

René Schiller: Vom Rittergut zum Großgrundbesitz (Axel Flügel)

 

Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserrreich. Sprache – Rasse – Religion (Werner Troßbach)

 

Mechthild Hempe: Ländliche Gesellschaft in der Krise. Mecklenburg in der Weimarer Republik (Mario Niemann)

 

Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren (Christoph Kopke)

 

Frank Bösch (unter Mitarbeit von Helge Matthiesen): Das konservative Milieu. Vereinskultur und lokale Sammlungspolitik in ost- und westdeutschen Regionen (1900-1960) (Jens Flemming)
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€ 1,50
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Die Bauern und die Zeit - Anmerkungen zum bäuerlichen Zeitverständnis

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 17 Seiten
Autor/en: Werner Rösener
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Die Eigenart des bäuerlichen Zeitempfindens in der traditionellen Agrargesellschaft trat gegen Ende des 18. Jahrhunderts besonders klar hervor, als Staatsmänner und Philosophen der Aufklärung tiefgreifende Reformen im Agrarbereich forderten und auf rückständige Strukturen und Mentalitäten bei den Bauern hinwiesen.1 Sie warfen den Landbewohnern vor, sich allzu sehr an der Tradition festzuhalten, vernünftige Neuerungen zu behindern, keine ausreichende Arbeitsdisziplin zu besitzen und kostbare Zeit durch aufwendige Feste zu vergeuden. Die aufgeklärten Regierungen monierten die Vielzahl der Fest- und Feiertage, an denen die bäuerliche Bevölkerung untätig dahinlebe und den Fortschritt der Wirtschaft erschwere.2 Der Staatsphilosoph Johann von Justi meinte 1761 in seinem Werk „Die Grundfeste zu der Macht und Glückseligkeit der Staaten“, dass der moderne Fürstenstaat keine „überflüssigen Festtage“ zulassen dürfe, da die Wirtschaft allzusehr darunter leide. Das Übermaß der bäuerlichen Arbeitsruhe führe dahin, dass „die Faulheit, die Unlust der Arbeit und eine gewisse Trägheit“ das Volk verderbe.
Preis:
€ 12,75
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Ostelbische Gutsherrschaft und nordwestdeutsche Freiheit in einem Land

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 16 Seiten
Autor/en: Carsten Porskrog Rasmussen
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Mehr als einhundert Jahre sind vergangen, seit Georg Friedrich Knapp, Werner Wittich und Georg von Below ihre klassische agrardualistische Theorie von der Gutsherrschaft und Grundherrschaft formulierten.1 Die Theorie hat seither sämtliche Phasen eines derartigen Konzeptes durchlebt – von der Akzeptanz über zahlreiche Versuche der Umdeutung oder Präzisierung bis hin zur Kritik. In der neueren Geschichtsforschung ist der Dualismus stark in Frage gestellt worden, aber die Kernbegriffe wurden immer wieder verteidigt. Insbesondere der Begriff der Gutsherrschaft scheint dabei zählebig:2 Betrachtet man die Arbeiten der Potsdamer Max-Planck-Arbeitsgruppe „Ostelbische Gutsherrschaft als Sozialhistorisches Phänomen“ aus den 1990er Jahren, so sind diese auf der einen Seite von einer Wendung weg von der Struktur- hin zur Mikrogeschichte, auf der anderen Seite durch die grundlegende Akzeptanz des Begriffes „Gutsherrschaft“ geprägt.
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„Was die Schule für das heranwachsende Geschlecht ist, das ist der landwirtschaftliche Verein...

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 18 Seiten
Autor/en: Marten Pelzer
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Der Vergleich mit einer „Unterrichtsanstalt“ war schon im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem geläufigen Topos für das damals noch junge landwirtschaftliche Vereinswesen geworden. 2 Darin kam ein Bildungsanspruch zum Ausdruck, der offenbar für diese Art von Vereinen grundlegend war. Doch wer hat diesen Anspruch formuliert? Wie sah er aus, und was stand dahinter? Wie verhielten sich Anspruch und Wirklichkeit zueinander? Und welche Entwicklungen zeichneten sich hierbei ab?
Preis:
€ 13,50
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Bäuerlicher Radikalismus und Nationalsozialismus im östlichen Niederbayern

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 12 Seiten
Autor/en: Martin Hille
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Während die Dominanz des politischen Katholizismus für viele katholische Landregionen in der Weimarer Republik geradezu charakteristisch war, lagen die Dinge in Niederbayern anders.1 Als ernsthafte Konkurrenz zur Bayerischen Volkspartei (BVP), dem bayerischen Ableger des Zentrums, trat hier besonders in den östlichen Bezirksämtern sowie an der unteren Donau der Bayerische Bauern- und Mittelstandsbund hervor (BBMB), kurz Bauernbund genannt.2 Wie die BVP von einer bäuerlich-mittelständischen Klientel geprägt, erfuhr er seit dem Einsetzen der globalen Agrardepression 1923/24 starken politischen Auftrieb. Dieser Trend hielt jedoch nur bis zu den Maiwahlen des Jahres 1928 an; seit der dramatischen Verschärfung der Agrarkrise 1928/29 setzte der Niedergang ein.3 Während der BBMB an Stimmen verlor, gewann die bisherige Splitterformation der NSDAP neue hinzu. So rekrutierten die Nationalsozialisten seit 1929 besonders viele neue Anhänger in den einstigen Hochburgen des Bauernbundes
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Das Flow-Erlebnis in der Landarbeit (Warum Landwirte lieber und länger arbeiten als Nichtlandwirte)

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 20 Seiten
Autor/en: Franz Kromka
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Wenn Philip Freiherr von dem Bussche, der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, feststellt, dass „die Landwirtschaft noch nie so effizient wie heute war“1, dann hat das auch und nicht zuletzt mit dem immer wirksameren Einsatz der menschlichen Arbeitskraft zu tun und mit der in den letzten Jahrzehnten kräftig gewachsenen Arbeitsproduktivität. Ob nun dieser Einsatz, die moderne Landarbeit, eher als beglückend oder eher als leidvoll erlebt wird, ist ein zentrales Indiz dafür, ob sich die Landwirtschaft auf dem richtigen, das heißt menschlich befriedigenden Weg befindet oder nicht. Dies soll in diesem Beitrag erörtert werden. Dass Arbeit überhaupt Glück zu spenden vermag, versteht sich übrigens nicht so ohne weiteres von selbst. Bekanntlich bedeuten in den europäischen Sprachen alle Worte für ‚Arbeit‘ – das lateinische und englische ‚labor‘, das griechische ‚ponos‘, das französische ‚travail‘, das deutsche ‚Arbeit‘ – ursprünglich ‚Mühsal‘ im Sinne einer Unlust und Schmerz verursachenden körperlichen Anstrengung. ‚Arbeit‘ wie ‚ponos‘ haben die gleiche etymologische Wurzel wie ‚Armut‘ und ‚penia‘.
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ZAA Forum Ausgabe 2/2004

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 2/2004)
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Umfang 28 Seiten
Autor/en: Heide Inhetveen, Ira Spieker, Mathilde Schmitt, Ursula Schlude, Karl Heinrich Kaufhold, Alois Seidl
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Heide Inhetveen, Ira Spieker, Mathilde Schmitt, Ursula Schlude (Göttingen): Hat Agrarwissen ein Geschlecht? Göttinger Studien zur Agrarwissenschaftsgeschichte aus einer Gender and Science-Perspektive

Karl Heinrich Kaufhold: Wilhelm Abel zum 100. Geburtstag

Alois Seidl: Bericht über Vortragsveranstaltung und Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Agrargeschichte (GfA) am 18. Juni 2004
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