Der Steinbau als Massenphänomen: Ländliches Bauen in Süddeutschland

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang: 26 Seiten
Autor/en: Herbert May
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Die historische Hauslandschaft im ländlichen süddeutschen Raum zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt aus, die trotz aller baulichen Verluste vornehmlich seit den 1960-er Jahren immer noch nachvollziehbar ist. Während der Fachwerkbau weiten Teilen Nordbayerns bzw. Frankens und des angrenzenden Baden-Württembergs sein Gepräge gab, hat der Blockbau – oft im Verbund mit der Massivbauweise – im Osten und Süden Bayerns den ländlichen Hausbau bestimmt. Aber auch im östlichen Oberfranken und in der nördlichen Oberpfalz ist die Blockbauweise in größerem Umfang existent gewesen. Im bayerisch-schwäbischen Ries, in der Altmühlregion, in der zentralen Oberpfalz und im nördlichen Oberbayern um Ingolstadt kam dagegen dem Steinbau schon früh Bedeutung zu. Ein in der historischen Bauforschung bekanntes Beispiel für den frühen Natursteinbau ist das Dorf Matting, an der Donau flussaufwärts kurz vor Regensburg gelegen.
Preis:
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Ländliches Bauen zwischen Spätmittelalter und früher Neuzeit

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang 29 Seiten
Autor/en: Heinrich Stiewe
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Obwohl sich die volkskundlich-kulturgeschichtliche Hausforschung schon lange nicht mehr ausschließlich als „Bauernhausforschung“ versteht, sondern die historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude aller ländlichen und städtischen Bevölkerungsgruppen im Blick hat, bestehen doch vielfältige Berührungsflächen zwischen ländlicher Hausforschung und Agrargeschichte. Häuser sind besonders dauerhafte Objekte der materiellen Kultur, die bis in das Spätmittelalter und die beginnende frühe Neuzeit zurückreichen. Sie wurden immer wieder umgebaut und verändert oder auch abgebrochen und neu errichtet, um die Bausubstanz an geänderte Nutzungsanforderungen und Wohnansprüche anzupassen. Als umfassende Sachquellen für die Kultur breiter Bevölkerungsschichten eignen sich historische Gebäude als Indikatoren, etwa zur Erforschung von Modernisierungsprozessen oder von Fragen nach Beharrung und Wandel auf dem Lande.
Preis:
€ 21,75
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Die Industrialisierung als bauliche Prägephase im ländlichen Raum

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang 14 Seiten
Autor/en: Michael Schimek
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Auch wenn viele – zumal in städtischer Umgebung sozialisierte Menschen – „das Land“ oftmals mit „der Natur“ gleichsetzen, so handelt es sich beim ländlichen Raum doch um eine Kulturlandschaft, die Generationen von Menschen mit ihrer Arbeit immer wieder ihren Bedürfnissen angepasst haben. Wesentlicher Teil dieser Kulturlandschaft sind die in ihr errichteten Gebäude, insbesondere die landwirtschaftlich genutzten, die über Jahrhunderte den Großteil ländlicher Architektur ausmachten. In vorindustrieller Zeit waren die landwirtschaftenden Bauherren vor allem an die vor Ort vorhandenen Gegebenheiten, an die lokal verfügbaren Baumaterialien und Bautraditionen gebunden, sodass richtiggehende Hauslandschaften entstanden, in denen bestimmte Bauformen vorherrschten.
Preis:
€ 10,50
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Landarbeiterkaten, Bauernhäuser und „Rübenpaläste“: Ländliches Bauen in der Magdeburger Börde

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang 20 Seiten
Autor/en: Hans-Jürgen Rach
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Die Magdeburger Börde liegt westlich der Elbe in unmittelbarer Nähe der altehrwürdigen Stadt Magdeburg, umfasst ein Territorium von knapp 1.000 km2 und gehört zu den besonders fruchtbaren Schwarzerde-Gebieten Deutschlands. Sie war etliche Jahre Gegenstand eines von Wolfgang Jacobeit initiierten und in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Volkskundlern, Agrarhistorikern, Germanisten und anderen Wissenschaftlern durchgeführten Forschungsvorhabens.
Preis:
€ 15,00
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ZAA Forum Ausgabe 1/2006

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang 5 Seiten
Autor/en: Michael Kopsidis
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Michael Kopsidis: Europäische Ernteerträge 1400–1880: quellenkritische Betrachtungen
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Rezensionen Ausgabe 1/2006

(aus Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie 1/2006)
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Umfang 36 Seiten
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Christophe Chandezon, L’élevage en Grèce (fin Ve – fin Ier s. a.C.).

Ernst Bruckmüller, Ernst Langthaler, Josef Redl (Hg.), Agrargeschichte schreiben: Traditionen und Innovationen im internationalen Vergleich

Wolfram Aichinger, Franz X. Eder, Claudia Leitner (Hg.), Sinne und Erfahrung in der Geschichte

Helmut Hildebrandt, Ausgewählte Schriften zur Historischen Geographie deutscher Landschaften

Uwe Meiners, Werner Rösener (Hg.), Allmenden und Marken vom Mittelalter bis zur Neuzeit

André Holenstein, Sabine Ullmann (Hg.), Nachbarn, Gemeindegenossen und die anderen

Thomas Sokoll (Hg.) Essex Pauper Letters 1731–1837

Rainer Beck, Ebersberg oder das Ende der Wildnis

Reinhard Schwarze, Klopstock und Voght im Leben des Lucas Andreas Staudinger

Bernd-Stefan Grewe, Der versperrte Wald

Sarah Jansen, Schädlinge

Joachim Drews, Die „Nazi-Bohne“

I. Ulf Jacob, Ute Jochinke, Zeitmaschine Lausitz, Oasen der Moderne

Jochen Oltmer (Hg.), Migration steuern und verwalten

Constanze Paffrath, Macht und Eigentum

Ruth Rossier, Familienkonzepte und betriebliche Entwicklungsoptionen

Karin Jürgens, Tierseuchen in der Landwirtschaft

Astrid Segert, Irene Zierke, Ländliche Netzwerke

Stellungnahme zur Rezension von Stephan Merl zur Publikation „Alexander Wasiljewitsch Tschajanow – Tragödie eines großen Agrarökonomen“
Preis:
€ 1,50
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